Häufige Fragen zur Zusammenarbeit
Was benötigen wir für die Prüfung eines Pflegeverfahrens? Wie läuft die Zusammenarbeit ab, und welche Kosten können entstehen? Hier finden professionelle Pflegepartner Antworten auf die wichtigsten Fragen.

AntragsCheck unterstützt professionelle Pflegeberater, Pflegeberatungsunternehmen, Pflegedienste und Sozialdienste bei ausstehenden Entscheidungen der Pflegekasse. Wir übernehmen die anwaltliche Prüfung und gegebenenfalls die Untätigkeitsklage.
Wir prüfen ausstehende Entscheidungen der gesetzlichen Pflegekasse, insbesondere zu Pflegegeld, Pflegegrad und Höherstufung sowie zu noch nicht beschiedenen Widersprüchen. Ob anwaltliche Schritte infrage kommen, richtet sich nach dem konkreten Verfahrensstand.
Nein. Wir prüfen Fristen, Unterlagen und mögliche Gründe für die Verzögerung im Einzelfall. Eine Untätigkeitsklage zielt auf eine Entscheidung der Pflegekasse. Sie garantiert weder die Bewilligung von Pflegegeld noch einen bestimmten Pflegegrad.
Wir stimmen mit Ihnen den Bedarf Ihrer Einrichtung und die Zusammenarbeit ab. Für einen konkreten Fall klären wir die benötigten Unterlagen und deren Übermittlung mit Zustimmung Ihrer Kunden. Anschließend folgen die anwaltliche Prüfung und die Abstimmung des weiteren Vorgehens.
Für eine konkrete Prüfung sind insbesondere Antrag oder Widerspruch, ein Nachweis des Eingangs bei der Pflegekasse und der bisherige Schriftwechsel hilfreich. Bei Vertretung benötigen wir gegebenenfalls einen entsprechenden Nachweis. Für die erste Partneranfrage genügen Angaben zu Ihrer Einrichtung; den Übermittlungsweg für Kundenunterlagen stimmen wir gesondert ab.
Bitte übermitteln Sie Kundenunterlagen nur mit entsprechender Zustimmung beziehungsweise Berechtigung und über den vereinbarten Weg. Für die erste Anfrage zur Zusammenarbeit werden noch keine Gesundheitsunterlagen benötigt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Leistungsumfang und mögliche Kosten werden vor einer Beauftragung erläutert. Ob eine Rechtsschutzversicherung oder eine andere Finanzierungsmöglichkeit infrage kommt, ist im Einzelfall zu klären. Eine pauschale Zusage zur Kostenübernahme durch die Pflegekasse gibt es nicht.
Nein. Die Prüfung wegen Untätigkeit betrifft gerade Fälle, in denen die Pflegekasse über einen Antrag oder Widerspruch noch nicht entschieden hat. Liegt bereits ein Bescheid vor, ist gesondert zu prüfen, welcher Rechtsbehelf und welche Frist gelten.
Das hängt vom Versicherungsvertrag und dem konkreten Fall ab. Vor weiteren Schritten sollte geklärt werden, ob eine Deckungszusage vorliegt und ob eine Selbstbeteiligung anfällt. Eine Kostenübernahme kann nicht pauschal zugesagt werden.
Die betroffene Person oder ihre wirksame Vertretung erteilt das Mandat. Die Zusammenarbeit mit einem Pflegeberater, Pflegedienst oder Sozialdienst ersetzt diese Beauftragung nicht. Pflegepartner bleiben für Beratung und Versorgung zuständig; wir übernehmen die vereinbarten anwaltlichen Aufgaben.
Wenn ein Antrag oder Widerspruch bei der Pflegekasse längere Zeit ohne Entscheidung bleibt, kann eine Prüfung sinnvoll sein. Wir betrachten den Verfahrensstand, die maßgeblichen Fristen und die mitgeteilten Gründe für die Verzögerung.
Ja. Auch ein noch nicht beschiedener Widerspruch in einem Pflegeverfahren kann geprüft werden. Dafür benötigen wir insbesondere den Widerspruch, das Eingangsdatum und den bisherigen Schriftwechsel.
Eine dokumentierte Nachfrage kann helfen, den Verfahrensstand und mögliche Verzögerungsgründe zu klären. Ob weitere Schreiben oder anwaltliche Schritte sinnvoll sind, prüfen wir anhand der Unterlagen.
Ja. Professionelle Pflegeberater können über das Partnerformular Kontakt aufnehmen. Die Weitergabe konkreter Kundenunterlagen setzt eine entsprechende Zustimmung beziehungsweise Berechtigung voraus.
Hilfreich sind das Datum des Antrags oder Widerspruchs, ein Eingangsbeleg, das Aktenzeichen und der bisherige Schriftwechsel mit der Pflegekasse. Fehlende Unterlagen und angekündigte Begutachtungen sollten ebenfalls genannt werden.
Ja. Ausstehende Entscheidungen über eine beantragte Höherstufung gehören zu den Pflegeverfahren, die wir prüfen. Die Prüfung wegen Untätigkeit ist von der inhaltlichen Bewertung des Pflegegrads zu unterscheiden.
Ja. Wir stimmen mit Pflegeberatungsunternehmen ab, wie geeignete Fälle zur Prüfung übergeben werden können. Beratung und Kundenbetreuung bleiben bei Ihnen; die anwaltlichen Aufgaben werden gesondert vereinbart.
Der Pflegedienst bleibt für die vereinbarte Versorgung und Betreuung zuständig. Mit entsprechender Berechtigung kann er bei der Zusammenstellung von Unterlagen unterstützen. Die rechtliche Prüfung und Vertretung erfolgen im Rahmen des anwaltlichen Mandats.
Teilen Sie uns den Eingang mit und übermitteln Sie den Bescheid über den vereinbarten Weg. Wir prüfen, was die Entscheidung für das weitere Vorgehen bedeutet. Ein Vorgehen gegen den Inhalt des Bescheids bedarf einer gesonderten Abstimmung.
Das Eingangsdatum ist für die Prüfung der maßgeblichen Fristen wichtig. Hilfreich sind eine Eingangsbestätigung, ein Versandnachweis oder andere Unterlagen, aus denen der Zugang hervorgeht.
Der Schwerpunkt liegt auf ausstehenden Entscheidungen in Pflegeverfahren, insbesondere zu Pflegegeld, Pflegegrad und Höherstufung. Ob ein konkreter Fall in diesen Rahmen fällt, klären wir bei der Anfrage.
Nein. Die Untätigkeitsklage zielt auf eine Entscheidung über den Antrag oder Widerspruch. Ob und in welcher Höhe Leistungen oder Nachzahlungen zustehen, ist eine davon zu unterscheidende Frage.
Nachforderungen und Ihre Antworten darauf gehören zu den Unterlagen für die Prüfung. Wir berücksichtigen, welche Angaben fehlen und ob dies die Verzögerung erklären kann.
Sozialdienste können den bisherigen Verlauf dokumentieren und mit entsprechender Zustimmung eine anwaltliche Prüfung anfragen. Gemeinsam klären wir Unterlagen, Zuständigkeiten und mögliche nächste Schritte.
Die Dauer hängt vom Umfang und der Vollständigkeit der Unterlagen sowie von offenen Rückfragen ab. Wir stimmen den weiteren Ablauf im Einzelfall ab; eine feste Bearbeitungszeit wird nicht pauschal zugesagt.
Nein. Zunächst prüfen wir den Verfahrensstand, die einschlägigen Fristen und die Gründe für die Verzögerung. Ob eine Nachfrage, weitere Unterlagen oder eine Untätigkeitsklage sinnvoll sind, wird im Einzelfall besprochen. Weitere rechtliche Schritte erfolgen erst nach entsprechender Beauftragung.
Wir sind bundesweit tätig.
Ja. Sie bleiben Ansprechpartner für Ihre Beratungs- und Versorgungsleistungen. Welche Informationen zum rechtlichen Verfahren mit Ihnen geteilt werden dürfen, richtet sich nach der Zustimmung und dem vereinbarten Mandatsrahmen.
Ja. Unterlagen und Verfahrensstand können bereits vor einer möglichen Klage geprüft werden. Ob und wann eine Untätigkeitsklage zulässig und sinnvoll ist, wird gesondert beurteilt.
Leistungsumfang und mögliche Kosten werden vor einer Beauftragung erläutert. Eine Partneranfrage ersetzt kein anwaltliches Mandat und enthält keine pauschale Zusage einer kostenlosen Vertretung.
Nennen Sie Ihre Einrichtung, eine Kontaktperson und Ihren Bedarf an einer Zusammenarbeit. Wählen Sie im Partnerformular die Art Ihrer Einrichtung oder Tätigkeit. Gesundheitsunterlagen Ihrer Kunden sind für diesen ersten Kontakt noch nicht erforderlich.
Wir klären, welche Dokumente für die Prüfung benötigt werden und welche bereits vorliegen. Fehlende Nachweise werden im Einzelfall besprochen, bevor weitere Schritte vereinbart werden.
Für eine mögliche Deckungsanfrage müssen der konkrete Fall und der Versicherungsumfang bekannt sein. Ob eine Deckungszusage erteilt wird und eine Selbstbeteiligung anfällt, hängt vom Vertrag und der Entscheidung des Versicherers ab.
Notieren Sie möglichst Datum, Ansprechpartner und Inhalt des Gesprächs. Vorhandene schriftliche Bestätigungen sind ebenfalls hilfreich, um den Verlauf und mögliche Verzögerungsgründe einzuordnen.
Ja. Auch private Anfragen zu einem Pflegeverfahren sind möglich. Wer für eine andere Person handelt, muss gegebenenfalls eine entsprechende Vertretungsbefugnis nachweisen.




.webp)


.webp)

.webp)